Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/diogeneslaterne

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Plan & Realität

Heute wollten wir wandern.

Der Plan war: In den Nordwesten, vom einten Ort zum anderen, der von drei Seiten von Frankreich umzingelt wird, dort mahlzeiten.

Leider standen alle Parteien zu spät auf, weshalb nur noch eine andere in Frage kam, die von Willisau (Herkunftsort der berühmten Willisauer Ringe, ringförmige Guetzli von steinartiger Konsistenz) nach Sursee führte.

Nach Ersteigung einer Anhöhe wählten wir allerdings die falsche Abzweigung und irrten durch einen Wald, der 1 Element Reiterin enthielt - und viele ungeerntete Pilze.

Darauf stolperten wir weiter, landeten allerdings am Schluss 4 km östlich vom Ziel und mussten "links gegen, Gefahr sehen" der Waldstrasse in den Ort folgen, dort mit dem Postauto in einen anderen Ort und von dort zurück nach Willisau, wo wir in einem Restaurant, das von 8 Schwestern geführt wird, zum Nachtessen schritten.

24.10.10 00:34


I

Den ganzen Tag einmal mehr mit Diogenes zugebracht und bei Nihues-Pröbsting (ja, der heisst wirklich so) erfahren, dass es wirklich nicht erwiesen ist, ob es diesen alten Rohfleischfresser überhaupt je gab.

Das Objekt, mit ich in den letzten Tagen die längsten Auge-zu-Auge-Unterredungen geführt habe, war meine Evian-Flasche, die ich zigmal wieder auffüllen konnte, während ich alleine mit ihr und einigem Kaffee durch die abstrahierte griechische Antike reiste. Und ich könnte mich jetzt über Prokrastination und deren Folgen (14 Seiten Maturarbeit in 3 Tagen verfassen) auslassen, das werde ich allerdings keineswegs tun bzw, ich tue es durch Konjunktiv.

Das Wetter gebraucht der Amateurspaziergänger zu seinem Nutzen, wenn er beinahe allein durch die Altstadt mit ihren temporären Pfützen auf dem ewigen Kopfsteinpflaster schleicht.

Felix Krull habe ich zum Glück gestern beendet, weshalb ich mich nun wieder Moby Dick (ebensoviel Gelaber wie Krull, nur habe ich es mir selbst ausgesucht, was ein grosser Unterschied ist), Thomas Pynchons Frühwerk (Zwergenzigeuner auf riesigen spiralförmigen Müllhalden! Eine Agentenstory, die daraus entstanden ist, dass P. den Baedeker Ägypten von 1898 las! Beatniks und Entropie!) und den "Dubliners", die weniger gut zu sein scheinen, als ich es erwartet habe, zuwenden konnte.

Oh, Isaac Asimov höre ich auch noch nebenbei ("I, Robot", wenigstens auf Englisch), aber mein innerer Reich-Ranicki versucht mich davon abzuhalten, dies zu gestehen, da es sich ja um Paraliteratur handeln muss. Jedenfalls hilft das Buch, von Autofahrten durch schon bekannte Gegenden (Besuch bei Grosseltern, 1/2 von ihnen mit Schambeinbruch, viele Verwandte, Geschichten meines Grossvaters über alle Frankfurter Automessen seit 1949) abzulenken.

 

17.10.10 21:31





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung